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RHCW Clubheft

Nächstes Spiel NLA

Nächstes Spiel 1. Liga

Schnuppertraining-2022

Der RHC Wimmis verliert das zweite Spiel des Playoff-Halbfinals gegen den RHC Diessbach nach Verlängerung mit 2:5 und liegt damit in der Best-of-Five-Serie mit 0:2 in Rückstand. Nach einer Steigerung im Verlauf der Partie und einer zwischenzeitlichen Führung verpasst es das Heimteam, den Ausgleich in der Serie zu realisieren.

Die Gäste aus Diessbach starteten druckvoll in die Partie und bestimmten von Beginn an das Spielgeschehen. Wimmis fand zunächst kaum Zugriff und hatte Mühe, sich aus der eigenen Zone zu lösen. Ein frühes Powerplay nutzte Diessbach zur Führung durch Pascal Kissling, der einen Klärungsversuch abfing und zum 0:1 traf. Insgesamt wirkte das Heimteam in dieser Phase zu fehleranfällig und konnte sich mehrfach bei Torhüter Pedro Costa bedanken, dass der Rückstand nicht höher ausfiel. Dennoch gelang Wimmis der Ausgleich, nachdem Jonathan Brand im Strafraum gefoult wurde und Ramon Meier den fälligen Penalty souverän verwandelte. Trotz klarer spielerischer Vorteile für die Gäste ging es mit einem schmeichelhaften 1:1 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein anderes Bild. Wimmis trat kompakter auf, investierte mehr in die Zweikämpfe und fand auch offensiv bessere Lösungen. Zwar blieb Diessbach spielbestimmend, doch das Heimteam hielt nun besser dagegen und kam ebenfalls zu Chancen. Ein Powerplay brachte schliesslich die Führung: Ramon Meier traf mit einem Backhand-Schuss zum 2:1. In der Schlussphase verteidigte Wimmis solidarisch, musste jedoch kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit den bitteren Ausgleich hinnehmen, als Diessbach mit einem zusätzlichen Feldspieler agierte und Yanic Dysli zum 2:2 traf.

In der Verlängerung kippte das Spiel dann schnell. Ein Ballverlust im Aufbau ermöglichte Cyan Dysli den Abschluss zur erneuten Führung für Diessbach. Kurz darauf erhöhte Kissling mit einem Distanzschuss, bei dem Costa die Sicht verdeckt war. Wimmis versuchte nochmals zu reagieren und ersetzte in der Schlussphase den Torhüter durch einen fünften Feldspieler, wurde dafür jedoch mit einem weiteren Treffer ins leere Tor bestraft.

Damit zeigt sich ein ähnliches Bild wie im ersten Spiel: Wimmis hält die Partie lange offen und steigert sich im Verlauf, wird in entscheidenden Momenten jedoch bestraft. Diessbach tritt abgeklärt auf und entscheidet auch dieses Spiel für sich. Für die Oberländer gilt es nun, die richtigen Schlüsse zu ziehen – im nächsten Spiel auswärts in Diessbach braucht es zwingend einen Erfolg, um die Saison am Leben zu halten.

RHC Wimmis: Pedro Filipe Pinheiro da Costa, Joel Iseli; Jonathan Brand, Simon Brand, Keita Graf, Ramon Meier, Sandro Meier, Jonathan Pfaehler, Loris Thönen, Patrick Wittwer; Rui Miguel Lourenço Ribeiro (Coach)

RHC Diessbach: Josua Klöti, Manuel Antonio Costa Silva; Pascal Kissling, Yanic Dysli, Cyan Dysli, Nino Wyss, Maël Dysli, Noé Schmocker, Lorenzo Rui; Christine Schneider (Coach)

Schiedsrichter: Steff Jordi, Urs Rubi

Tore: 0:1 / P. Kissling (08:53), 1:1 / R. Meier (10:20), 2:1 / R. Meier (43:40), 2:2 / Y. Dysli (48:43), 2:3 / C. Dysli (50:58), 2:4 / P. Kissling (52:27), 2:5 / P. Kissling (58:32)

Strafen: 1 x 2 Min. RHC Wimmis / 2 x 2 Min. RHC Diessbach

Im ersten Spiel der Playoff-Halbfinalserie musste sich der RHC Wimmis auswärts dem Qualifikationssieger RHC Diessbach mit 2:5 geschlagen geben. Nach einem schwierigen Start kämpften sich die Niedersimmentaler eindrücklich zurück und glichen die Partie vor der Pause aus. Zwei weitere frühe Gegentore nach dem Seitenwechsel brachen Wimmis dann aber das Genick.

Die Vorzeichen versprachen eine enge Serie: In der Vorsaison standen sich die beiden Teams noch im Final gegenüber, den Diessbach im entscheidenden fünften Spiel für sich entschied. Nun kam es bereits im Halbfinal zur Neuauflage. Während die Seeländer als Qualifikationssieger in der Favoritenrolle waren, reiste Wimmis nach dem Finaleinzug im Cup mit Selbstvertrauen an.

Der Start in die Partie misslang den Oberländern jedoch komplett. Diessbach setzte Wimmis von Beginn weg unter Druck und ging durch Yanic Dysli früh in Führung. Nur Sekunden nach einem ersten Timeout von Rui Ribeiro erhöhte Pascal Kissling auf 2:0. Wimmis fand zunächst kaum Zugriff, steigerte sich danach aber deutlich und übernahm zunehmend die Kontrolle.

Die Reaktion der Gäste liess nicht lange auf sich warten. Jonathan Brand verkürzte nach schöner Einzelleistung auf 2:1, ehe Patrick Wittwer kurz vor der Pause nach einem sehenswerten Angriff den verdienten Ausgleich erzielte. Wimmis war in dieser Phase die bessere Mannschaft und hätte mit mehr Konsequenz vor dem Tor gar in Führung gehen können.

Doch wie bereits zu Beginn der Partie erwischte Diessbach auch nach der Pause den deutlich besseren Start. Nur eine Minute nach Wiederanpfiff traf Lorenzo Rui mit einem platzierten Abschluss zum 3:2, wenig später verwandelte er einen Penalty zum 4:2. Wimmis sah sich erneut früh einem Zwei-Tore-Rückstand gegenüber.

Eine Schlüsselszene folgte in der 31. Minute: Nach einer blauen Karte gegen Rui bot sich Wimmis in Überzahl die grosse Chance zum Anschluss. Doch Diessbach verteidigte kompakt und liess kaum Abschlüsse zu – die Gelegenheit blieb ungenutzt.

In der Schlussphase riskierte Wimmis alles und ersetzte den Torhüter durch einen fünften Feldspieler. Ein Ballverlust führte jedoch zur endgültigen Entscheidung und Kissling traf ins leere Tor zum 5:2-Endstand.

Damit sichert sich Diessbach den ersten Sieg der Serie. Wimmis zeigte zwar insbesondere zwischen dem 0:2 und der Pause eine starke Leistung, wurde jedoch für die schwachen Startphasen in beiden Halbzeiten konsequent bestraft. Für die Oberländer gilt es nun, die positiven Ansätze mitzunehmen und im zweiten Spiel vor Heimpublikum zu reagieren. Bereits am kommenden Samstag, 18.04.2026 / 18:00 bietet sich in Wimmis die Chance zum Ausgleich in der Serie.

RHC Diessbach: Manuel Antonio Costa Silva, Josua Klöti; Pascal Kissling, Yanic Dysli, Cyan Dysli, Nono Wyss, Maël Dysli, Noé Schmocker, Lorenzo Rui; Christine Schneider (Coach)

RHC Wimmis: Pedro Filipe Pinheiro da Costa, Joel Iseli; Jonathan Brand, Simon Brand, Keita Graf, Ramon Meier, Sandro Meier, Jonathan Pfaehler, Loris Thönen, Patrick Wittwer; Rui Miguel Lourenço Ribeiro (Coach)

Schiedsrichter: Carlos Manuel Alexandre Novo, Marc Stampfli

Tore: 1:0 / Y. Dysli (03:50), 2:0 / P. Kissling (04:30), 2:1 / J. Brand (15:46), 2:2 / P. Wittwer (20:52), 3:2 / L. Rui (26:01), 4:2 / L. Rui (29:16), 5:2 / P. Kissling (49:56)

Strafen: 1 x 2 Min. RHC Diessbach

In Biel steht am kommenden Wochenende das Highlight der Schweizer Cupsaison im Rollhockey auf dem Programm. Beim Final-Four-Turnier wird in den Kategorien Ligacup, Damen sowie Herren der jeweilige Cupsieger ermittelt. Den Auftakt machen am Freitagabend die Halbfinals im Ligacup, ehe am Samstag und Sonntag die weiteren Entscheidungen fallen und Biel zum Zentrum des nationalen Rollhockeys wird.

Der RHC Wimmis ist dabei gleich mit zwei Mannschaften vertreten und darf sich berechtigte Hoffnungen auf ein erfolgreiches Wochenende machen. Den Anfang macht die zweite Mannschaft am Freitagabend um 21:30 Uhr im Halbfinal des Ligacups gegen den RHC Wolfurt. Die Vorarlberger liegen in der Meisterschaft vor den Wimmisern und konnten beide Direktduelle für sich entscheiden (2:0 und 4:3), dennoch bietet der Cup bekanntlich seine eigenen Gesetze. Mit einer konzentrierten und mutigen Leistung liegt für die Wimmiser die Finalqualifikation absolut im Bereich des Möglichen. Im zweiten Halbfinal stehen sich bereits um 19:00 Uhr der RHC Dornbirn und der Jet RC Genève gegenüber, ehe der Sieger des Ligacups am Samstag um 15:00 Uhr ermittelt wird.

Auch im Damenwettbewerb verspricht das Wochenende spannende Begegnungen. Am Samstag trifft der RHC Diessbach um 10:00 Uhr auf den RSC Uttigen, gefolgt vom Duell zwischen dem RHC Gipf-Oberfrick und dem Montreux HC um 12:30 Uhr. Der Final wird am Sonntag um 14:30 Uhr ausgetragen.

Im Fokus aus Wimmiser Sicht steht insbesondere der Herren-Wettbewerb, in welchem der RHC Wimmis am Samstagabend um 20:30 Uhr auf den RHC Dornbirn trifft. Die Wimmiser gehen als NLA-Vertreter zwar als Favorit in die Partie, dennoch ist Vorsicht geboten. Dornbirn spielt aktuell in der NLB und hat in der vergangenen Saison trotz des Einzugs in den Cupfinal den Abstieg hinnehmen müssen. Die Vorarlberger verfügen mit Kilian Hagspiel und Victor Wally über zwei äusserst torgefährliche Spieler, die in der laufenden Meisterschaft gemeinsam bereits 42 Treffer erzielt haben. Gleichzeitig ist die Ausgangslage für Wimmis klar: Der Anspruch muss es sein, dieses Spiel zu gewinnen und sich damit die Chance zu erarbeiten, erstmals seit 2005 wieder einen Schweizer Cupsieg zu feiern.

Die Wimmiser reisen mit viel Selbstvertrauen nach Biel. In der Meisterschaft hat sich das Team für die Playoffs qualifiziert und zuletzt drei Siege in Serie gefeiert, was zusätzliches Vertrauen für das Cup-Wochenende gibt. Entsprechend wollen die Berner Oberländer die gute Form auch in Biel bestätigen und sich den Einzug in den Final sichern.

Im zweiten Halbfinal treffen bereits um 18:00 Uhr der amtierende Titelhalter RHC Diessbach und der RC Biasca aufeinander, womit im Kampf um den Finaleinzug ebenfalls eine hochklassige Partie zu erwarten ist. Der grosse Final findet am Sonntag um 17:00 Uhr statt.

Für den RHC Wimmis gilt es, Schritt für Schritt zu denken. Zuerst braucht es am Samstag eine konzentrierte, disziplinierte und kämpferisch starke Leistung, um den Finaleinzug zu realisieren. Gelingt dies, lebt der Traum vom ersten Cupsieg seit über zwei Jahrzehnten weiter – und mit der Unterstützung der Fans im Rücken ist in Biel alles möglich.

Der RHC Wimmis reiste als Tabellenvierter zum zweitletzten Qualifikationsspiel nach Pully – mit der klaren Ausgangslage, dass man mit einem Sieg und entsprechenden Resultaten der Konkurrenz die Playoff-Qualifikation definitiv schaffen könnte. Für den Pully RHC hingegen war die Situation noch dringlicher: Nur mit einem Erfolg durfte man weiter vom Einzug in die Top 4 träumen.

Wimmis startete entschlossen in die Partie und zeigte von Beginn weg, dass man dieses Spiel unbedingt für sich entscheiden wollte. Pully konzentrierte sich auf eine kompakte, tiefe Defensive und versuchte sein Glück vor allem mit Weitschüssen sowie viel Präsenz vor dem Tor durch den bulligen Gaël Jimenez. Bereits in der Anfangsphase bot sich den Gastgebern die grosse Chance zur Führung, als sie einen Penalty zugesprochen erhielten. Joel Iseli im Wimmiser Tor blieb jedoch Sieger im Duell mit Ricard Pintado und hielt seine Mannschaft im Spiel. In der Folge entwickelte sich eine intensive, aber von Vorsicht geprägte Partie. Wimmis hatte mehr Ballbesitz, agierte zwischenzeitlich jedoch etwas nervös und überhastet, wodurch sich einige Fehlpässe einschlichen. Klare Grosschancen blieben auf beiden Seiten Mangelware, viele Abschlüsse wurden geblockt oder von den beiden Torhütern Iseli und Duflon entschärft. Die Wichtigkeit dieser Begegnung war beiden Teams anzumerken, entsprechend ging es torlos in die Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff folgte die Erlösung für die Gäste. Jonathan Brand überraschte den gegnerischen Torhüter mit einem frechen „Buebetrickli“ von hinter dem Tor und erwischte ihn zwischen den Beinen zur umjubelten und verdienten 0:1-Führung. Der Treffer gab Wimmis zusätzliche Sicherheit. Man blieb spielbestimmend und erhöhte in der 38. Minute nach einer starken Druckphase. Mehrmals kam man nach Abschlüssen an den zweiten Ball und setzte Pully unter Druck, ehe Ramon Meier auf der Seite seinen Gegenspieler stehen liess, Richtung Tor zog und mit einem platzierten Abschluss auf 0:2 stellte.

Pully reagierte mit offensivem Pressing und versuchte nochmals alles, um zurück ins Spiel zu finden. Phasenweise hatte Wimmis Mühe, sauber aus der eigenen Hälfte herauszukommen, dennoch verteidigte die Mannschaft solidarisch und mit grossem Einsatz. Man warf sich in jeden Schuss und liess kaum zwingende Chancen zu. Iseli blieb auch in der Schlussphase souverän und durfte sich über seinen ersten Shutout auf NLA-Stufe freuen.

Da gleichzeitig der SC Thunerstern gegen den RSC Uttigen sowie der RHC Wolfurt gegen den Genève RHC verloren, steht fest: Der RHC Wimmis hat sich mit diesem Auswärtssieg definitiv für die Playoffs qualifiziert. Im letzten Spiel der Qualifikation empfängt Wimmis am 14.03.2026 / 18:00 zu Hause den RC Biasca und möchte sich mit einem weiteren Erfolg zusätzliches Selbstvertrauen für die kommende Playoff-Phase holen.

Pully RHC: Maxime Duflon, Guillaume Oberson; Ricard Pintado Almiral, Jérémie Loye, Louis Duflon, Paulo Fernando Da Costa Vieira, Andrin Gottwald, Jérôme Dutoit, Gaël Jimenez, Ricardo Lopes Rodrigues Moura; Mateo De Ramon Vilella (Coach)

RHC Wimmis: Joel Iseli, Pedro Filipe Pinheiro da Costa; Jonathan Brand, Simon Brand, Keita Graf, Ramon Meier, Sandro Meier, Nino Sahli, Loris Thönen, Patrick Wittwer; Rui Miguel Lourenço Ribeiro (Coach)

Schiedsrichter: Steff Jordi, Athos Pellegrini

Tore: 0:1 / J. Brand (26:08), 0:2 / R. Meier (38:28)

Strafen: Keine

Der RHC Wimmis feierte am Samstagabend einen wichtigen 6:4-Heimsieg gegen den Genève RHC und hielt damit den Anschluss im Rennen um die Playoff-Plätze. Zwischen Rang 3 und 6 liegen aktuell lediglich vier Punkte, was die Bedeutung dieses Erfolgs zusätzlich unterstreicht.

Der Start in die Partie misslang Wimmis zunächst. Ein Ballverlust im Spielaufbau ermöglichte den Gästen einen schnellen 2-gegen-1-Konter, den Maé Brenas nach gut drei Minuten mit einem wuchtigen Abschluss in den Winkel zur frühen Genfer Führung nutzte. Die Reaktion der Gastgeber folgte jedoch prompt. Nur Sekunden später musste Lucas Pahud nach einem Stockschlag ins Gesicht von Patrick Wittwer mit einer Blauen Karte auf die Strafbank – und Wimmis nutzte das erste Powerplay eiskalt aus. Sandro Meier glich mit einem schnellen Abschluss aus, ehe Jonathan Brand im selben Überzahlspiel einen scharfen Pass vors Tor spielte, der von einem Genfer Verteidiger unglücklich ins eigene Tor abgelenkt wurde und so zur Wimmiser Führung führte.

Wimmis blieb dominant und zeigte sich weiterhin effizient. Meier erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 3:1, ehe die Gäste zwar nochmals zu einer Unterzahlsituation gezwungen wurden, diese aber überstanden. Kurz vor der Pause folgte die dritte Blaue Karte gegen Genf – und erneut schlug das Powerplay der Hausherren zu. Keita Graf traf nur sechs Sekunden nach Beginn der Überzahl volley aus der Luft zum 4:1-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel schien die Partie endgültig in Richtung Wimmis zu kippen. Ramon Meier verwertete einen Penalty souverän zum 5:1, doch kurz darauf brachte sich Wimmis selbst wieder in Bedrängnis. Nach einer Blauen Karte gegen Graf nutzte Genf das folgende Powerplay doppelt aus. Zweimal war es Lucas Pahud, der traf und die Gäste innerhalb weniger Minuten zurück ins Spiel brachte. Der RHC Wimmis wirkte in dieser Phase defensiv ungeordnet, Trainer Rui Ribeiro reagierte folgerichtig mit einem Timeout.

Trotzdem kam Genève weiter heran. Nach dem 15. Teamfoul gegen Wimmis verwandelte Thomas Julien den Direkten Freistoss zum 5:4 und machte die Partie endgültig wieder offen. Die Oberländer zeigten sich nun kurzzeitig nervös, fanden aber rechtzeitig wieder Stabilität. Als Genf in der Schlussphase über das ganze Feld presste, nutzte Keita Graf den freien Raum konsequent aus, lief alleine auf das Tor zu und entschied die Partie mit seinem zweiten Treffer zum 6:4-Endstand.

Insgesamt zeigte Wimmis über weite Strecken eine überzeugende Leistung, kontrollierte das Spielgeschehen und präsentierte sich im Powerplay äusserst effizient. Nachlässigkeiten nach dem 5:1 brachten die Gäste zwar nochmals zurück ins Spiel, doch in der entscheidenden Phase bewahrte das Team Ruhe und setzte den Schlusspunkt.

Der Sieg ist verdient und zugleich wichtig im Kampf um die Playoff-Plätze. Nun folgt für den RHC Wimmis eine zweiwöchige Spielpause, ehe es am 28. Februar auswärts in Pully mit der nächsten richtungsweisenden Begegnung weitergeht.

RHC Wimmis: Pedro Filipe Pinheiro da Costa, Elias Kauter; Jonathan Brand, Simon Brand, Keita Graf, Ramon Meier, Sandro Meier, Nino Sahli, Loris Thönen, Patrick Wittwer; Rui Miguel Lourenço Ribeiro (Coach)

Genève RHC: David Diaz Cosme, Cyrille Schweizer; Maé Yann Louis Brenas, Ramos Gorgojo Pelayo, Federico Iranzo, Lucas Pahud, Titouan Brenas, Thomas Julien, Alfredo Portugal Cartagena

Schiedsrichter: Urs Rubi, Rui Miguel Oliveira Faria

Tore: 0:1 / M. Brenas (03:33), 1:1 / S. Meier (04:41), 2:1 / J. Brand (05:16), 3:1 / S. Meier (06:58), 4:1 / K. Graf (23:30), 5:1 / R. Meier (29:36), 5:2 / L. Pahud (30:18), 5:3 / L. Pahud (31:04), 5:4 / T. Julien (45:21), 6:4 / K. Graf (48:15)

Strafen: 1 x 2 Min. RHC Wimmis / 3 x 2 Min. Genève RHC

Der RHC Wimmis unterlag am Samstag auswärts beim RC Biasca mit 1:4. Das Resultat widerspiegelt den Spielverlauf nur bedingt, denn die Oberländer zeigten über weite Strecken eine engagierte und spielerisch ansprechende Leistung, scheiterten jedoch erneut an der mangelnden Effizienz in den entscheidenden Momenten.

Biasca erwischte den besseren Start und kam früh zu zwei Penaltys. Nachdem Pedro Costa den ersten Versuch von Pablo Saez noch stark parierte, blieb der Argentinier beim zweiten Duell eiskalt und brachte sein Team in Führung. Wimmis brauchte etwas Zeit, um ins Spiel zu finden, kam danach aber besser zurecht und begegnete den Gastgebern zunehmend auf Augenhöhe. Dennoch erhöhte Biasca kurz vor der Pause: Gregorio Boll wurde im Slot zu wenig konsequent verteidigt und verwertete eine hohe Hereingabe volley zum 2:0. Auf der Gegenseite verpasste Wimmis den Anschlusstreffer mehrfach – entweder scheiterte man am stark haltenden Francisco Veludo oder an der Torumrandung.

Nach dem Seitenwechsel übernahm Wimmis phasenweise klar das Spieldiktat. In diese Druckphase hinein fiel jedoch der nächste Rückschlag: Ein überhasteter Abschluss leitete einen Konter ein, den Boll mit einem wuchtigen Schuss zum 3:0 abschloss. Trotz dieses Rückstands blieb Wimmis ruhig, suchte weiter konsequent den Weg nach vorne und wurde schliesslich belohnt. Sandro Meier zog bei einem Gegenstoss zur Mitte und überraschte Veludo mit einem präzisen Backhand-Schuss zum verdienten 3:1. Kurz darauf überstand Wimmis auch eine zweiminütige Unterzahl ohne Gegentreffer und hielt die Partie offen.

In der Schlussphase drängte Wimmis weiter auf den Anschlusstreffer, liess jedoch erneut beste Möglichkeiten ungenutzt. Die Oberländer trafen insgesamt viermal die Torumrandung und blieben sowohl bei zwei Penaltys als auch bei zwei Direkten Freistössen ohne Torerfolg. Biasca zeigte sich in dieser Hinsicht abgeklärt und nutzte nach dem zehnten Teamfoul den Direkten Freistoss durch Saez zum 4:1-Endstand.

Am Ende steht für Wimmis eine Niederlage, die vor allem aufgrund der eigenen Chancenverwertung schmerzt. In einer emotional geführten Partie, die von den Unparteiischen nicht immer glücklich geleitet wurde, hätte mehr möglich sein können. Die Leistung stimmt jedoch zuversichtlich. Im engen Tabellenmittelfeld zählt nun jeder Punkt – im kommenden Heimspiel gegen den Genève RHC ist ein Sieg Pflicht, um den Playoff-Traum am Leben zu halten.

RC Biasca: Francisco Rodrigo Da Silva Veludo, Fabian Lehnherr; Timoty Devittori, Mattia Bigiotti, Pablo Daniel Saez, Yari Rossetti, Camillo Boll, Gregorio Boll, Elia Bolla, Giacomo Scanavin; Tiziano Pezzatti (Coach)

RHC Wimmis: Pedro Filipe Pinheiro da Costa, Joel Iseli; Jonathan Brand, Simon Brand, Dario Bühler, Keita Graf, Ramon Meier, Sandro Meier, Loris Thönen, Patrick Wittwer; Rui Miguel Lourenço Ribeiro (Coach)

Schiedsrichter: Ivan D’Asio, Patricia Scheer

Tore: 1:0 / P. Saez (08:08), 2:0 / G. Boll (22:14), 3:0 / G. Boll (29:22), 3:1 / S. Meier (41:18), 4:1 / P. Saez (49:00)

Strafen: 1 x 2 Min. RHC Wimmis

Der RHC Wimmis ist im Viertelfinal der WSE-Trophy am grossen Favoriten Hockey Sarzana gescheitert. Nach der 1:3-Niederlage im Hinspiel verloren die Berner Oberländer auch das Rückspiel in Italien mit 1:5, konnten dem Profiteam aber über weite Strecken Paroli bieten und sammelten wertvolle internationale Erfahrung.

Wimmis startete mutig in die Partie und liess sich vom hohen Anfangstempo der Gastgeber nicht beeindrucken. Die Defensive stand kompakt, Torhüter Joel Iseli zeigte mehrere starke Paraden und auch offensiv kam Wimmis früh zu Abschlüssen. In der 11. Minute dann der verdiente Lohn: Nach einem schnellen Konter setzte sich Sandro Meier entschlossen durch und traf zur Wimmiser Führung – die gut gefüllte und zuvor sehr laute Halle verstummte kurzzeitig.

Sarzana reagierte mit einem Timeout und erhöhte in der Folge den Druck. Nach 15 Minuten gelang den Gastgebern der Ausgleich, als Spielmacher Xavier Rubio Jan Munné im Strafraum bediente, der sich clever zum Abschluss brachte. Wimmis hielt weiter solidarisch dagegen, musste kurz vor der Pause aber dennoch den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Erneut war es Munné, der im Nachsetzen zur Führung und zum Pausenstand von 2:1 traf.

Auch nach dem Seitenwechsel zeigte Wimmis eine disziplinierte Leistung und konnte Sarzana zunächst erneut rund zehn Minuten vom eigenen Tor fernhalten. In der 37. Minute setzte sich dann Lucas Tabarelli über die Seite durch und traf zum 3:1. Nur Sekunden später folgte der nächste Rückschlag: Tabarelli packte den Hammer aus und traf mit einem wuchtigen Schuss in den Winkel zum Doppelschlag.

Trotz des wachsenden Rückstands kämpfte Wimmis weiter und versuchte, dem hohen Tempo der Italiener standzuhalten. Kurz vor Schluss setzte Jan Munné mit seinem dritten Treffer den Schlusspunkt. Der junge Spanier lupfte den Ball technisch stark von hinter dem Tor hoch und traf sehenswert zum Endstand von 5:1.

Wimmis konnte über längere Phasen mit dem professionell aufgestellten Gegner mithalten und zeigte insbesondere in der Defensive eine geschlossene Teamleistung. Letztlich machte Sarzana mit konstant hohem Tempo, individueller Klasse und zwei Doppelschlägen den Unterschied klar und zog verdient in den Halbfinal der WSE-Trophy ein. Für den RHC Wimmis endet damit eine starke internationale Kampagne, in der mit dem Sieg gegen CP Roubaix ein französischer Vertreter ausgeschaltet werden konnte. Auch wenn im Viertelfinal die Grenzen aufgezeigt wurden, bleibt diese Europacup-Reise eine wertvolle Erfahrung – insbesondere für die vielen jungen Spieler im Wimmiser Kader.

Hockey Sarzana: Simone Corona, Alessandro Grossi; Santiago Manrique Esquibel, Lucas Ezequiel Tabarelli, Davide Borsi, Xavier Rubio Civit, Lorenzo Angeletti, Jan Munné Mas, Alessio Lavagetti, Francesco De Rinaldis; Sergio Festa (Coach)

RHC Wimmis: Joel Iseli, Pedro Pinheiro da Costa; Keita Graf, Ramon Meier, Sandro Meier, Jonathan Brand, Jonathan Pfaehler, Simon Brand, Patrick Wittwer, Loris Thönen; Rui Miguel Lourenço Ribeiro (Coach)

Schiedsrichter: Fernando Vasconcelos, Silvia Coelho

Tore: 0:1 / S. Meier (10:46), 1:1 / J. Munné (15:05), 2:1 / J. Munné (17:52), 3:1 / L. Tabarelli (36:47), 4:1 / L. Tabarelli (37:10), 5:1 / J. Munné (49:26)

Der RHC Wimmis musste am Donnerstagabend im Auswärtsspiel beim RSC Uttigen eine verdiente 1:4-Niederlage hinnehmen. In einer Partie zweier formstarker Teams gaben am Ende Effizienz, stabile Defensivarbeit und einige individuelle Fehler den Ausschlag zugunsten der Aaretaler.

Wimmis startete engagiert und traf gleich mit der ersten Aktion den Pfosten, tat sich in der Folge jedoch schwer, gegen die tief stehenden Gastgeber zu klaren Abschlüssen zu kommen. Uttigen verteidigte kompakt, liess kaum Räume zu und wartete geduldig auf Kontermöglichkeiten. In der 15. Minute nutzte Nick Matti einen solchen Moment: Er gewann das Sprintduell über die Seite, wurde nicht konsequent angegangen und traf zur Führung. Kurz vor der Pause folgte der nächste Rückschlag für die Gäste. Nach einem missglückten Klärungsversuch blieb der Ball im Strafraum liegen, Jonathan Scheer erhöhte auf 2:0 – erneut begünstigt durch einen individuellen Fehler in der Wimmiser Defensive.

Auch nach dem Seitenwechsel erwischte Uttigen den besseren Start. Nur zwei Minuten waren gespielt, als Matti mit seinem zweiten Treffer auf 3:0 stellte, wobei die Sicht vor Wimmis-Torhüter Joel Iseli verdeckt war. Wimmis versuchte zu reagieren, erhöhte den Druck und hatte wenig später die grosse Möglichkeit zum Anschlusstreffer: Ramon Meier scheiterte jedoch vom Penaltypunkt am stark parierenden Uttiger Torhüter Janis Zaugg. Statt nochmals heranzukommen, öffneten sich in der Folge Räume, welche die Gastgeber in der 41. Minute eiskalt ausnutzten. Yves Walther stand dabei alleine vor dem Tor und schob zum 4:0 ein. Immerhin gelang Wimmis wenig später noch der Ehrentreffer, als Jonathan Brand einen Konter zum 4:1 abschloss.

Kurz vor Spielende sorgte eine unschöne Szene nochmals für Aufregung. Jonathan Pfaehler sah die Rote Karte, nachdem er sich zu einem Schubser hatte hinreissen lassen. Vorausgegangen war ein Duell mit Nick Matti, der mit zwei Treffern und grosser Präsenz eine überragende Partie zeigte. Provokationen gehören im Rollhockey dazu - Matti ist jedoch ein Spieler, der diese gerne sucht, auf Gegenwehr aber wenig tolerant reagiert. Eine Situation, auf die man aus Wimmiser Sicht dennoch nicht hätte eingehen dürfen.

Am Ende war Uttigen die effizientere Mannschaft und brachte den Vorsprung abgeklärt ins Ziel. Wimmis fand zu selten zu klaren Torchancen und wurde für individuelle Fehler konsequent bestraft. In der Meisterschaft stehen beide Teams nun mit je 15 Punkten auf den Rängen zwei und drei, wobei Uttigen noch ein Spiel weniger absolviert hat.

Am nächsten Tag stand für die Oberländer bereits die Reise nach Sarzana (I) an, wo am Samstag das Rückspiel im Europacup-Viertelfinal der WSE-Trophy auf dem Programm stand.

RSC Uttigen: Janis Luca Zaugg, Andy Hostettler; Nick Matti, Simon Rubi, Fabien Waridel, Jonathan Scheer, Leonard Scheer, Robin Schaffer, Yves Walther; Sascha Frey (Coach)

RHC Wimmis: Joel Iseli, Pedro Filipe Pinheiro da Costa; Jonathan Brand, Simon Brand, Keita Graf, Ramon Meier, Sandro Meier, Jonathan Pfaehler, Loris Thönen, Patrick Wittwer; Rui Miguel Lourenço Ribeiro (Coach)

Schiedsrichter: Steff Jordi, Nolwenn-Beatrice Spohrer

Tore: 1:0 / N. Matti (14:36), 2:0 / J. Scheer (20:21), 3:0 / N. Matti (27:06), 4:0 / Y. Walther (40:35), 4:1 / J. Brand (45:42)

Strafen: 1 x 4 Min. RHC Wimmis

Der RHC Wimmis setzte am Samstagabend in der eiskalten Halle von Wolfurt ein starkes Ausrufezeichen und gewann das wichtige Auswärtsspiel souverän mit 5:0. In einem direkten Duell um die Playoff-Plätze bestätigten die Niedersimmentaler ihre zuletzt gute Form und festigten mit einer reifen Leistung den zweiten Rang in der Tabelle.

Die Partie begann erwartungsgemäss vorsichtig. Beide Teams lagen vor dem Spiel nur zwei Punkte auseinander und wollten sich keinen frühen Fehler erlauben. Wimmis hatte mehr Ballbesitz, ohne sich zunächst zwingende Chancen zu erspielen, während auch Wolfurt offensiv noch wenig Risiko einging. In der 11. Minute fiel dann der erste Treffer der Partie: Nach einem Block an der Spielfeldseite löste sich Ramon Meier geschickt von seinem Gegenspieler, wurde von Keita Graf vor dem Tor bedient und verwertete den Ball volley aus der Luft zur 0:1-Führung. Dieser Treffer gab den Gästen offenbar Sicherheit. Wimmis übernahm zunehmend die Kontrolle, während Wolfurt vor allem gegen Ende der ersten Halbzeit mit aggressivem Pressing über das ganze Feld Druck aufbaute und auf den Ausgleich drängte. Doch entweder fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss oder Pedro Costa im Tor der Wimmiser war zur Stelle. So blieb es trotz einer intensiven Schlussphase der Hausherren bei der knappen Führung zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie endgültig zugunsten von Wimmis. Eine blaue Karte gegen Wolfurt brachte den Gästen ein Powerplay, das eiskalt genutzt wurde. Sandro Meier hatte im Überzahlspiel viel Platz, zog ab und traf mit seinem wuchtigen Schuss zum 0:2. Nur wenig später folgte praktisch die Kopie des Führungstreffers: Loris Thönen legte für Ramon Meier auf, der erneut erfolgreich war und auf 0:3 stellte. Spätestens jetzt hatte Wimmis das Spiel vollständig im Griff. Mit schnellem Umschaltspiel und Effizienz schraubten die Gäste das Resultat weiter nach oben. Wieder war es Sandro Meier, der nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte beim anschliessenden Konter aus dem Halbfeld abzog und unhaltbar zum 0:4 traf.

Wolfurt versuchte in der Schlussphase mit letzter Kraft noch einmal alles, lief aber immer wieder in die gut organisierte Defensive der Wimmiser. In der 48. Minute setzte Jonathan Brand den Schlusspunkt, als er sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzte, alleine vor dem Tor auftauchte und souverän zum 0:5 einschob. Auch ein später Penalty brachte den Gastgebern keinen Ehrentreffer mehr ein und Pedro Costa krönte seinen starken Auftritt mit einem Shutout.

Nach einer noch ausgeglichenen ersten Halbzeit liess die zweite Hälfte keine Zweifel mehr am verdienten Sieger. Wimmis dominierte das Geschehen, liess Ball und Gegner laufen und nutzte die sich bietenden Chancen konsequent. Mit diesem klaren Erfolg untermauert der RHC Wimmis seine Ambitionen im Kampf um die Playoff-Plätze. Bereits am kommenden Donnerstag wartet mit dem Auswärtsspiel beim RSC Uttigen das nächste Direktduell, bevor am Freitagmorgen die Reise nach Sarzana zum Europacup-Rückspiel im Viertelfinal der WSE-Trophy ansteht.

RHC Wolfurt: Jon Miñarro Camarero, Alexander Prutsch; Aurel Zehrer, Daniel Zehrer, Ferran Puig Aragon, Elias Mark, Tobias Kirchberger, Enrique Biedma Planas, Arnau Dilme Vallribera, Kilian Laritz

RHC Wimmis: Pedro Filipe Pinheiro da Costa, Joel Iseli; Jonathan Brand, Simon Brand, Keita Graf, Ramon Meier, Sandro Meier, Jonathan Pfaehler, Loris Thönen, Patrick Wittwer

Schiedsrichter: Steff Jordi, Athos Pellegrini

Tore: 0:1 / R. Meier (10:48), 0:2 / S. Meier (35:07), 0:3 / R. Meier (36:52), 0:4 / S. Meier (39:25), 0:5 / J. Brand (47:22)

Strafen: 1 x 2 Min. RHC Wolfurt

Der RHC Wimmis qualifizierte sich erstmals für einen Viertelfinal in einem internationalen Wettbewerb. Nach dem Erfolg gegen CP Roubaix traf die Mannschaft von Trainer Rui Ribeiro im Hinspiel der WSE-Trophy auf das italienische Profiteam von Hockey Sarzana. Die Gäste reisten mit viel Erfahrung und individueller Qualität an und galten entsprechend als Favoriten, während Wimmis die Aufgabe annahm, sich auf europäischer Bühne zu messen.

Von Beginn weg setzten die Italiener die Wimmiser mit hohem Tempo und aggressivem Pressing unter Druck. Bereits in der 7. Minute zeigte Jan Munné seine Klasse, dribbelte sich durch mehrere Verteidiger und liess Joel Iseli im Tor keine Abwehrchance – das frühe 0:1 für Sarzana. Wimmis benötigte einige Minuten, um sich an die Intensität zu gewöhnen, steigerte sich aber im Verlauf der ersten Halbzeit. Mit zunehmender Spielzeit gelang es den Gastgebern besser, sich aus dem Pressing zu lösen und selbst zu Ballbesitz sowie einzelnen Torchancen zu kommen. Dennoch bestimmte Sarzana das Spielgeschehen, während Wimmis defensiv sehr diszipliniert agierte, viele Abschlüsse blockte und dank eines starken Iseli weitere Gegentore verhinderte. Mit dem knappen 0:1 ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Sarzana erneut den besseren Start. Nur 1:51 Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Alessio Lavagetti am zweiten Pfosten volley auf 0:2. Wimmis zeigte jedoch Moral und kam postwendend zurück ins Spiel. Nach einem Konter wurde Jonathan Brand im Strafraum gefoult, den fälligen Penalty verwertete Ramon Meier sicher zum 1:2-Anschlusstreffer.

In der Folge entwickelte sich eine intensive Partie. Wimmis verteidigte weiterhin aufopferungsvoll und konnte sich auch auf den eingewechselten Pedro Costa verlassen. Sarzana liess den Ball gut zirkulieren, fand aber lange kein Durchkommen gegen die kompakte Defensive der Gastgeber. Kurz vor Spielende setzte Sarzana nochmals zu einer Druckphase an, in der Routinier Francesco De Rinaldis seine Erfahrung ausspielte und mit einem Backhand-Abschluss aus der Drehung den 1:3-Endstand erzielte.

Am Ende setzte sich Hockey Sarzana verdient durch. Die Italiener überzeugten mit Tempo, Technik und Routine, während Wimmis insbesondere defensiv eine starke Leistung zeigte. Beide Wimmiser Torhüter präsentierten sich in guter Form, und die Mannschaft investierte viel Einsatz mit zahlreichen geblockten Schüssen. Offensiv konnte man den gegnerischen Torhüter Simone Corona einzig per Penalty bezwingen, hatte aber dennoch einige gute Möglichkeiten. Trotz der Niederlage darf Wimmis stolz auf die eigene Leistung sein und konnte wertvolle internationale Erfahrung sammeln. Für das Rückspiel am 24.01.2026 in Sarzana gilt es, im Offensivspiel noch präziser zu agieren und erneut mit Kampfgeist und positiver Einstellung aufzutreten.

RHC Wimmis: Joel Iseli, Pedro Filipe Pinheiro da Costa; Keita Graf, Ramon Meier, Sandro Meier, Jonathan Brand, Jonathan Pfaehler, Simon Brand, Patrick Wittwer, Loris Thönen; Rui Miguel Lourenço Ribeiro (Coach)

Hockey Sarzana: Simone Corona, Alessandro Grossi; Santiago Manrique Esquibel, Lucas Ezequiel Tabarelli, Davide Borsi, Xavier Rubio Civit, Lorenzo Angeletti, Jan Munné Mas, Alessio Lavagetti, Francesco De Rinaldis; Sergio Festa (Coach)

Schiedsrichter: Ivan Gonzalez, Oriol Perez

Tore: 0:1 / J. Munné (06:32), 0:2 / A. Lavagetti (26:51), 1:2 / R. Meier (27:40), 1:3 / F. De Rinaldis (45:24)

Strafen: Keine

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Statements

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"Als Hersteller und Planer von Spielplätzen, sind die Momente der Freude eines Kindes an einem Spielplatz, der schönste Lohn in unserem Berufsalltag! Dieselbe Freude zaubert der RHC Wimmis den Kleinsten auf ihren Rollschuhen ins Gesicht. Jeder Moment des Erfolgs, in dem Ihnen etwas Neues gelingt, lässt sie strahlen. "
Hansjürg Baumberger (Sponsor)

"Man muss viel und gut trainieren, damit man später ein erfolgreicher Spieler wird. Ich möchte einmal in der Nationalmannschaft spielen"
Ramon Meier, Captain der U-17

"Es war schon mein Kindheitstraum, einmal im Aufgebot der Nationalmannschaft zu stehen. Jetzt, mit 25 Jahren habe ich diese Chance mich zu beweisen. Dies sind wertvolle Erfahrungen, welche mich auf sportlicher Ebene weiterbringen und zu mehr antreiben. Zudem gilt es, diese Bereicherungen im momentan sehr jungen Team des RHCW einzubringen."Sebastian Pfähler NLA Spieler RHC Wimmis

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3752 Wimmis

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